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Schwein

Assoziation: - gierig, schlau, mal unsauber, mal penibel. Fragestellung: - Raffe ich mehr Dinge zusammen, als ich brauchen oder verwenden kann? Habe ich mein eigenes Chaos in Ordnung gebracht?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Tiefe Verbindung mit der Erde,- nährend (körperlich und geistig),- Selbstsucht,- schlechte Manieren,- Gier. Beschreibung: Ein Schwein ist ein Haustier mit einem dicken, schweren, von Borsten bedeckten Körper und einer langen, breiten Schnauze. Am bekanntesten sind Schweine für ihr Fleisch und ihre Haut, mit denen sie die Menschheit versorgen. Bei den Kelten galten sie mancherorts als heilige Tiere. Obwohl Schweine einen schlechten Ruf haben, sind sie in Wahrheit recht saubere Tiere, die sich an ihrer guten Verbindung zur Mutter Erde erfreuen, egal ob sie feucht oder trocken ist. Allgemeine Bedeutung: Wunsch nach einer tieferen Verbindung zur Mutter Erde,- der Wunsch, sich im Dreck zu suhlen,- der selbstsüchtige, rücksichtslose und gierige Teil deines Selbst. Trickbedeutung: Schwein - Schimpfwort für eine Person mit schlechten Manieren. Transzendente Bedeutung: Klares Verstehen dessen, wie es sich in deinem Körper anfühlt, mit der Erde verbunden zu sein.

Allgemein:

Schwein steht für eine materialistische Lebenseinstellung, die oft mit Besitzgier und wenig gezügelten Begierden verbunden ist. Allgemein kann man es als Glückssymbol sehen, was sich meist auf den materialistischen Bereich bezieht, vor allem wenn es im Dreck wühlt. Das männliche Schwein (Eber, Keiler) hat dagegen meist die Gleiche oder ähnliche Bedeutung wie der Stier.

Psychologisch:

Fast immer ein glückbringendes Zeichen,- man kommt in eine günstige Lage, hat buchstäblich 'Schwein'. Vor langer Zeit gehörte das Schwein zum Gefolge der Großen Göttin, die Herrin über alle Tiere und auch über die natürliche Geschlechtlichkeit der Menschen war. Es kann auch Symbol für Zeugungsvorgänge und weibliche Fruchtbarkeit sein, im übertragenen Sinne also auch für eine psychische Bereicherung und physische Potenz.

Spirituell:

Das Hausschwein symbolisiert große Fruchtbarkeit,- das Wildschwein ist ein Symbol des Dämonischen.

Artemidoros:

Eine Frau träumte, ihr Liebhaber mache ihr einen Schweinskopf zum Geschenk. Sie begann einen Widerwillen gegen ihn zu empfinden und gab ihm schließlich den Laufpaß,- denn das Schwein ist unempfindlich für Liebe.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • Das Schwein bezeichnet einen verächtlichen, aber mächtigen Feind.
  • Kämpft jemand im Traum mit einem Eber, wird er einen mächtigen, gut gerüsteten Feind bekämpfen,- tötet er ihn, wird er den Feind vernichten. Diesen Traum schauen aber nur Fürsten,- hat ein anderer dieses Gesicht, betrifft es die hohen Herren,- ein Armer oder ein gemeiner Mann wird nach diesem Traum Schrecken, Bedrückung und Pein von Feinden zu gewärtigen haben.
  • Auf einem Eber zu reiten zeigt an, man werde sich einen mächtigen Widersacher dienstbar machen,- ein Armer wird es zu hoher Stellung und großem Reichtum bringen.
  • Träumt der Kaiser, man bringe ihm Eber oder er erlege sie auf der Jagd, wird er mächtige Widersacher in Fesseln legen,- bringt man ihm Hausschweine, gilt dieselbe Auslegung wie im Falle der eben genannten, aber in geringerem und schwächerem Maß.
  • Ißt einer Schweinefleisch, wird er so viel Geld und Gut erlangen, wie er Fleisch gegessen.
  • Dünkt es einen, er laufe wie ein Schwein, wird er in kurzer Zeit eine Freude haben.
  • Erblickt jemand im Traum ein Schwein mit Hörnern, wird er es erleben, daß sein Feind erhöht und entsprechend dem Schmuck der Hörner geehrt werden wird.
  • Träumt der Kaiser, man bringe ihm solch ein Schwein, wird er einen außergewöhnlichen Menschen, der sein Feind ist, gefangennehmen.
  • Schaut der Kaiser oder ein Fürst, man bringe ihm ein Schwein, das einen Widderschwanz hat, wird man ihm einen steinreichen, mächtigen Gegner zuführen, der über große Mittel verfügt.
  • Überreicht man dem Kaiser einen Schweinekopf oder ißt er ihn, wird er das gesamte Kapital seines Gegners an sich bringen, ihn bezwingen und niederwerfen.
  • sehen: Glück und Gewinn im Spiel haben,-
  • zahme sehen: Nahrung finden,-
  • wilde sehen: du hast mit bösen Menschen zu tun,-
  • kaufen: du bist klug in Geschäften und hast Erfolg,-
  • verkaufen: schlechte Geschäfte machen,-
  • füttern: gute Aussichten, Erfolg und Glück für die Zukunft,-
  • grunzen: Zufriedenheit und Wohlstand,-
  • schlachten sehen: ein Fest wird gefeiert,-
  • selbst schlachten: für die Zukunft in nützlicher Weise sorgen,-
  • von wilden angegriffen werden: verleumderische Personen werden dir viel schaden,-
  • wilde schießen: deinen Feinde sind dir nicht gewachsen.

(europ.) :

  • Rückschlüsse auf sich selbst, manchmal auch auf andere,-
  • sehen: bringt Glück in der Lotterie und Spiel,-
  • junge, die gesäugt werden: soll zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen,-
  • fette, gesunde Schweine: gelten als Omen für kommende Erfolge,-
  • sich im Schlamm suhlen sehen: man wird wegen seiner Machenschaften in Verruf geraten,-
  • füttern: man wird viel Glück und Erfolg im Leben haben,-
  • schlachten: verspricht einen materiellen Erfolg auf Kosten oder durch Verrat eines anderen, der die innere Ruhe gefährdet und dadurch keine rechte Freude bereitet,-
  • Einer jungen Frau stellt dies einen eifersüchtigen und geizigen Mann in Aussicht, der aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch reich ist.

(ind. ) :

  • (Glück) haben: du irrst dich bei jeder Gelegenheit,-
  • wilde sehen: du mußt deine Gesundheit hüten,-
  • (Tiere) besitzen: großes Glück,-
  • schlachten: Vorteile,-
  • füttern: du sorgst für die Zukunft,-
  • im Kot wälzen sehen: du wirst ein böses Hauswesen bekommen,-
  • wildes: böse Leute werden dir schaden,-
  • wildes Schwein schießen: du wirst von einer großen Angst befreit werden.
(Siehe auch 'Bauer', 'Haare', 'Haustier', 'Stier', 'Tiere')

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