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abmagern

Psychologisch:

Symbol für den eigenen, meist psychischen Substanzverlust. Man sieht sich im Traum immer dünner und dünner, will 'möglichst wenig Platz brauchen', um übersehen und kaum wahrgenommen zu werden - so bleibt man von weiteren Anstrengungen und Erwartungen verschont. ('Dafür bin ich jetzt ohnehin zu schwach.') Auch: Falls man sich selbst abmagern sieht, können bald Kummer und Sorgen an einem 'zehren' oder man bekommt Mißgunst und Neid falscher Freunde zu spüren. Oder: Die eigene Argumentation zu einem bestimmten Problem ist ziemlich 'dünn'. Möglicherweise hat man vielleicht aber auch die symbolisch 'mageren' Jahre bald hinter sich und nimmt an Ansehen zu. Wichtig ist die individuelle Betrachtung in Verbindung mit anderen Zeichen, die persönlich aktuellen Lebensumstände und das dabei auftretende Gefühl - der Logos (ausgestrahltes Hintergrundidentitätsgefühl der zu deutenden dargestellten Traumerscheinung). Wer allerdings wirklich an Übergewicht leidet, träumt ganz banal seinen Wunschtraum: endlich dem Schönheitsideal zu entsprechen. Auf etwas aufmerksam machen will uns das Unbewußte, wenn es uns das Bild von uns völlig fremden dürren Menschen vorgaukelt,- dann will es uns vielleicht zeigen, daß es anderen viel schlechter geht als uns, während unser Wohlstand gesichert ist.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • Nichts Gutes bedeutet es, wenn der Körper abmagert oder ein einzelner Körperteil, mit Ausnahme der weiblichen Zunge.
  • Träumt einer, der gut bei Fleisch ist, er sei mager geworden, wird ihm in Beruf und Arbeit alles verquer gehen.
  • Ist ein einzelner Körperteil abgemagert, wird der Traum entsprechend der Bedeutung des betreffenden Körperteils für ihn in Erfüllung gehen,- dabei bezeichnet der Kopf den Vorgesetzten, der Hals den Träumenden selber, die Schlüsselbeine die Konkubinen, die Oberarme die Brüder und engsten Verwandten, die Schulterblätter und Rippen die Ehefrauen, der Bauch die Familie und den Reichtum des Träumers, die Oberschenkel seine Blutsverwandten,- träumt der Kaiser, daß seine Schenkel dünn geworden sind, deutet das auf seine Leibdiener. Die Hände weisen auf den vertrautesten Knecht, bei einem Armen auf dessen Lebensunterhalt. Die Beine und Füße bedeuten dem Kaiser oder einem Fürsten seinen obersten Geheimsekretär, einem Armen seinen Lebensunterhalt.
  • Jeder Körperteil, der strotzend, stark und gut bei Fleisch ist, bedeutet etwas Gutes entsprechend seiner Beziehung zu den genannten Personen.
  • sich selbst erblicken: es stehen Verluste aber auch gesundheitliche Störungen bevor,-
  • andere sehen: eine Warnung, irgendwelche Mitmenschen nicht materiell zu schädigen,- in der Umkehrung: Hinweis auf kommenden Wohlstand.

(europ.) :

  • Zeigt Ungemach an,- man sollte vor Problemen nicht flüchten, denn von alleine werden sie sich nicht lösen,-
  • andere (dürr) sehen: Vorteil, der aber mißgönnt werden wird,-
  • andere abmagern sehen: du erringst Vorteile auf fremde Kosten, was man vermeiden sollte,- man wird bald zu Wohlstand gelangen,-
  • sich selbst abmagern oder abgemagert sehen: dir droht Verlust, Zank, Kummer und neidische Freunde, sowie gesundheitliche Störungen stehen bevor,-
  • sich dicker werden sehen: ein Hinweis auf kommenden Wohlstand.

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