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Zopf

Allgemein:

Früher symbolisierte ein Zopf, der aus drei Strähnen geflochten wurde, die Einheit von Körper, Geist und Seele. Er stand auch für die Einflüsse, die ein heranwachsendes Mädchen aufnahm und die ihr Selbstbild als Frau bestimmten. In Träumen stellt ein Zopf daher Fraulichkeit und Sensibilität dar. Zopf kann ermahnen, Kraft und Energie auf ein Ziel zu konzentrieren. Häufig warnt er aber vor 'alten Zöpfen', vor allem Gewohnheiten, Einstellungen, Erwartungen und Überzeugungen, die überholt sind und endlich abgeschnitten werden sollten, weil sie die weitere Entwicklung hemmen.

Psychologisch:

Geflochtenes Haar war einmal das Symbol für Ordnung und Reinheit. Flechten aus Bändern, Haaren oder Stricken stehen für Fähigkeiten des Träumenden, die verschiedenen Einflüsse des Lebens zu einem zusammenhängenden Ganzen zu verweben. Wer im Traum einen Zopf flicht, hängt im Wachleben an alten Zöpfen, wehrt sich gegen den Fortschritt, ohne ihn freilich aufhalten zu können.

Spirituell:

Sehr feine Einflüsse kommen ins Spiel, wenn der Träumende beginnt, sich spirituell zu entwickeln. Ein Zopf, der auf dem Kopf zu einer Krone gewunden ist, verweist auf spirituelle Leistung.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen oder tragen: du wirst dem allgemeinen Spott ausgesetzt werden,-
  • einen flechten sehen: es stehen komplizierte geschäftliche Verhandlungen oder aber Änderungen der gesamten Lebensverhältnisse bevor,-
  • selbst flechten: du hast heimliche Liebeswünsche,- auch: du stehst im Begriff eine Torheit in Liebessachen zu begehen,-
  • hängend tragen: du bist eitel,-
  • aufgesteckt tragen: man wird dich bewundern,-
  • abschneiden: Tränen und Verdruß,- auch: man hat die Absicht, lästige Gewohnheiten abzulegen.
  • abgeschnitten sehen: man sollte eine Angelegenheit, die schon viel Mühe und Energie gekostet hat, endlich zu den Akten legen,-
  • verkaufen: eine kleine Geldeinnahme,-
  • in der Hand: du wirst Neuerungen einführen.

(europ.) :

  • man hat den Mut, sich aus den traditionellen Lebensgewohnheiten herauszuwagen,-
  • einen sehen: man wird sich von einer alten, lieben Gewohnheit trennen müssen,- man sollte etwas Neues ausprobieren und klammert sich zu sehr an alte Gebote,-
  • flechten: der Verstand ist in einer Liebesangelegenheit abhanden gekommen,-
  • abschneiden: man will jetzt gerne lästige Angewohnheiten ablegen und sollte dies auch tun,-
  • ist ein Zeichen, daß Verleumder darauf lauern, dir einen Schaden zufügen zu können.

(ind. ) :

  • sehen: du wirst einen Schaden erleiden,- man führt dich hinters Licht,-
  • langer: du bist nicht so klug, wie du tust,-
  • tragen: du kannst dich nicht von alten Vorurteilen freimachen,-
  • flechten: du nimmst eine wichtige Sache zu leicht,-
  • verlieren: Unglück,-
  • abschneiden: du wirst mit veralteten Anschauungen brechen.
(Siehe auch 'Haar')

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